Termine

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15. Februar 2019

„Love Letters“, Zirndorf

„Love Letters“ ist eine außergewöhnliche Geschichte von A.R. Gurney über eine lebenslange Freundschaft, ja eine Liebe, die aber platonisch bleibt, und eine Achterbahnfahrt durch das Leben: mitreißend, leidenschaftlich, lustig und tieftraurig.

Melissa und Andrew kennen sich seit ihrer Kindheit. Sie kommt aus reichem Hause, er ist wohlerzogen. Mit Zettelchen, die sie unter der Schulbank austauschen, beginnt eine tiefe, innige Freundschaft, die sich durch beider gesamtes Leben ziehen wird, dabei aber fast immer nur schriftlich ausgetragen wird. In Form von Briefen, Postkarten und kurzen Mitteilungen lassen die beiden einander an ihrem Leben, an ihren Gefühlen und einschneidenden Erlebnissen teilhaben: mal leidenschaftlich, mal verzweifelt, mal einsilbig, mal ausführlich. Und während er mit 55 Jahren ein gefeierter, erfolgreicher Anwalt und Politiker ist, bricht ihre Künstlerexistenz, die sie sich als Malerin aufgebaut hat, mehr und mehr zusammen…

Früher kommen, länger essen! Genießen Sie ein spezielles Menü am Eventabend in Käts Küche von 18 Uhr bis Veranstaltungsbeginn. Lassen Sie uns Ihre Tischreservierung bitte rechtzeitig wissen. Die Anzahl der Sitzmöglichkeiten ist begrenzt. Häppchen aus Käts Küche können Sie auch ohne Reservierung an den vorhandenen Stehtischen genießen. Ihre Tischreservierung nehmen wir gerne entgegen: kaets@erlebe-wigner.de oder 0911/217178030

Veranstaltungsort: erlebe wigner! Albrecht-Dürer-Straße 66, 90513 Zirndorf

Tickets über die Homepage www.erlebe-wigner.de

21. Februar 2019

Kulturgut Haus Nottbeck, 19:30 Uhr „Die Facetten von Karl Marx“

Sein 200. Geburtstag im Mai 2018 hat das Interesse an Karl Marx neu belebt. Über die gängigen Klischees hinaus ist es längst an der Zeit, bisher unbeachtete Facetten seines Lebens und Werks zu entdecken. Michael Quante, Philosophieprofessor an der Universität Münster, hat in seinem Buch „Der unversöhnte Marx“ solche Facetten beleuchtet.

Im Wechselspiel von Rezitation und Interpretation werden an diesem Abend überraschende Blicke auf Person, Werk und Wirken von Karl Marx geworfen. Im Zentrum des gemeinsamen Gesprächs über diese neuen Aspekte soll die Frage stehen: Ist Karl Marx heute noch aktuell?

Ein nicht nur nachdenklicher Abend mit dem Philosophen Michael Quante und den Schauspieler*innen Christine Sommer und Martin Brambach. Beide erinnerten im letzten Jahr in einem denkwürdigen Abend an den Satiriker Michael Klaus. Sie haben sich Marx‘ Texte eigenständig anverwandelt und präsentieren sie unterhaltsam und kurzweilig.

Veranstaltungsort: Kulturgut Haus Nottbeck, Museum für Westfälische Literatur, Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde

Tickets über die Homepage: www.kulturgut-nottbeck.de

24. Februar 2019

Rathaus Recklinghausen, 18 Uhr, „Es wird schon nicht so schlimm“ 

Szenische Lesung nach der Erzählung von Hans Schweikart

In Zusammenarbeit mit Theater Gegendruck

Es handelt sich um eine echte Wiederentdeckung: Die Erzählung von Hans Schweikart wurde 1946 als Filmexposé geschrieben und erschien 2014 zum ersten Mal als Buch. Vorbild war ein realer Fall aus der Zeit des Nationalsozialismus: die erschütternde Geschichte des deutschen Schauspielerpaars Joachim und Meta Gottschalk, die in den Selbstmord getrieben wurden, weil sie sich nicht den unmenschlichen Nürnberger Rassegesetzen beugen wollten.

Veranstaltungsort: Rathaus, 45657 Recklinghausen

Tickets unter www.imVorverkauf.de

06. Juni 2019 - 08. Juni 2019

Donnerstag, 06.06.2019, Freitag, 07.06.2019 und Samstag, 08.06.2019 Ruhrfestspiele, jeweils um 20 Uhr, „Der Gang vor die Hunde“ AUSVERKAUFT

Szenische Lesung nach Erich Kästner mit Martin Brambach und Christine Sommer.

„Der Gang vor die Hunde“ sollte er eigentlich heißen, Kästners autobiografischer Großstadtroman. Veröffentlicht wurde er erstmals 1931 in gekürzter, zensierter Fassung unter dem Titel „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“. Erst 2013 erschien Kästners Meisterwerk in ungekürzter Version.

Im Zentrum steht der Moralist Fabian, der mit seinem Freund Labude durch das unmoralische Berlin der frühen 1930er Jahre taumelt. Es geht um die Konfrontation mit Liebe, Hass und Gewalt in der Zeit des Kommunismus und des aufkeimenden Faschismus. „Der Gang vor die Hunde“ ist eine Erzählung um Sehnsucht und Suizid, gekaufte und verkaufte Liebe, und um Berlin, den zärtlichen Moloch der Moderne.

Für die Ruhrfestspiele wagen nun Christine Sommer und Martin Brambach den „Gang vor die Hunde“. Gemeinsam mit dem Christian Hammer Trio entführt das Künstlerpaar sein Publikum in diese verrückte Welt, die oft erschreckend aktuell wirkt. So entsteht eine szenische Lesung mit Musik der Zeit, eine Tour de Force durch die frühen 1930er Jahre: ausschweifend, pornografisch, dekadent und hochpolitisch.

Veranstaltungsort: Festspielzelt, Otto-Burrmeister-Allee 1, 45657 Recklinghausen