Persönlich

Martin persönlich

Fleischlos glücklich...

wurde Martin erst durch seine Frau Christine. Nach dem Einzug ins gemeinsame Haus musste auch die letzte Scheibe Wurst dem Gemüse weichen. Mittlerweile lebt Martin komplett vegetarisch – und liebt es. Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein sind den beiden so wichtig, dass die Zusammenarbeit mit PETA ihnen eine Herzensangelegenheit war.

Nach Recklinghausen...

ist er seinem Herzen gefolgt. Für Christine verließ er Berlin ohne mit der Wimper zu zucken und wagte den Neustart in NRW. Mittlerweile kann sich Martin keine andere Heimat als die knapp 100.000-Seelen-Gemeinde vorstellen. Martin und Christine lieben die Ruhe der Stadt und die Gelassenheit der Menschen.

Das ambulante Kinder- und Jugendhospiz...

in seiner Heimatstadt Recklinghausen bedeutet dem mehrfachen Vater sehr viel, sodass er die wertvolle Arbeit seit Januar 2015 als Schirmherr unterstützt. Das Hospiz finanziert sich größtenteils durch Spenden, sodass seine Hilfe für die Einrichtung eine besonders hohe Bedeutung trägt.

Bodenständigkeit...

hat im Leben der Familie einen hohen Stellenwert. Martin schätzt die Tatsache, neben seiner Frau Christine, der einzige Schauspieler im Bekanntenkreis zu sein: "Alles normale Leute mit normalen Berufen - wie herrlich!" 

Die Natur und besonders der eigene Garten erden Martin in stressigen Zeiten. Für sich entdeckt hat er ebenso Meditation und Yoga.

Ökoprofit Recklinghausen

engagiert sich Martin seit 2014 als Schirmherr. Die vom Land NRW geförderte Initiative fördert regionale Betriebe bei der Umstellung auf energiesparende und umweltfreundlichere Produktionsabläufe.

Fotos:  © ROBA Images/Boris Breuer

Im Gespräch

mit Bettina Böttinger vom Kölner Treff (WDR)

Wann sind Sie denn zuletzt gefragt worden: „Kennen wir uns nicht irgendwoher?“

Martin: Das passiert öfter mal. Manchmal auch sehr kurios. Bevor ich beim „Tatort“ anfing, hieß es auch schon im Zug: „Arbeiten Sie nicht bei Opel?“ oder „Kennen wir uns nicht von Doktor soundso? Sind Sie da nicht Patient?“

Christine, wieso haben Sie sich in Martin verliebt?

Christine: Ich kenne Martin noch vom Burgtheater. Etwa 1986 habe ich ihn dort zum ersten Mal auf der Bühne gesehen. Ich dachte mir: „Och, wie interessant! Aber überhaupt nicht mein Typ.“ Danach sind wir uns auf einigen Partys begegnet, aber haben uns kaum füreinander interessiert. Dann vor 18 Jahren drehten wir zusammen. Ich sah seinen Namen auf der Dreh-Dispo. Vom Team kannte ich sonst niemanden.

Martin: Sie hat dann wahnsinnig viel mit mir geredet. Na ja, ich hatte gerade eine Scheidung durch, war wieder offen, dachte mir: „Oh, das ist aber eine tolle Frau, die redet die ganze Zeit mit dir – die will was von dir!“ Ich habe bei der Produktion ausgerechnet einen impotenten Liebhaber gespielt.

Christine: Du sahst furchtbar aus mit Polyester-Pulli, Brille, riesigen Augen, Schweiß auf der Nase. Du bist die ganze Zeit in deinem Kostüm rumgelaufen und mir immer hinterher. Ich fand’s furchtbar und wollte dich loswerden. Dann habe ich einen Trick angewendet, der leider gar nicht funktioniert hat. Ich dachte, wenn er mich in der Sauna nackt sieht, ist eh alles offengelegt. Ich war da so locker, dass du dann gedacht hast, dass ich doch nichts von dir wollte. Ich wollte auch nichts von dir. Ich wollte dich loswerden.

Martin: Aber nachher zum Essen mitgekommen bist du trotzdem.

Christine: Na, nach der Sauna hatten wir Hunger. Beim Essen hast du mir deine ganze Lebensgeschichte erzählt. Verliebt habe ich mich dann in die Stimme, nicht in den Typen. Wir haben so viel telefoniert. Ausschlaggebend war wirklich die Stimme. Und dann merkte ich: Jetzt bin ich doch irgendwie in den verliebt.

Martin: Christine ist eine tolle Frau: Intelligent, attraktiv, charmant. Die Chemie hat einfach gestimmt.